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++ Giants sind im zweiten Spiel der Serie völlig chancenlos und müssen in Wien eine bittere Niederlage einstecken. Am Ende 13:45 für die Wikinger ++ Ausnahmetalent Sandro Platzgummer (Rsiders) schaft es nicht in den 53 Mann Roster der New York Giants, bleibt aber für 2020 auf der Practise Squad ++ neues Team in Korneuburg tritt auf den Plan, man muss sich auf Grizzlies vorbereiten ++ Vienna Knight übersiedeln nach Ottakring ++ "walk this Way" Rhinos Fancrowd Wandertag war eine riesen Spaß, Bericht folgt in Bälde ++ Giants QB bei Niederlage in Wien verletzt, Jugend QB mit zwei Touchdowns ++ Ligasitzung des AFBÖ am 3.10 in Salzburg ++

Heute begeben wir uns auf eine Reise durch die Zeit, die uns ganz zum Ursprung des American Football in Österreich zurückführt.

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Wir mussten sehr tief graben um an verlässliche und faktisch richtige Informationen zu kommen, denn es ist schon 38 Jahre her das man in Linz auf die verwegene Idee gekommen ist Football zu spielen. Und vor mittlerweile 25 Jahren ist das Team um das es hier heute geht wieder verschwunden. Wir versuchen diese 13-jährige Lücke mit Inhalt zu füllen und uns an eines der großen Pionierteams der 80er Jahre zu erinnern.

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Alles beginnt im Sommer 1982. Nachdem man in Graz und Wien schon zuvor die ersten beiden Klubs gegründet hatte, fand sich auch in Linz eine Gruppe von Verwegenen zusammen um den ersten Linzer Footballclub zu gründen. 1982 findet eine Exhibition der damals einzigen beiden Teams, Giants und Ramblocks die im Zuge einer Modeschau in Linz statt. Die neue Mode der Saison, der American Footballsport soll präsentiert werden um in den Bundeshauptstädten für neue Teams zu werben. Nach diesem Ereignis fanden sich zehn Gründungsmitglieder zusammen um die Linz Rhinos ins Leben zu rufen. Richard Hopf beginnt mit Christian Heinzl, Christian Horner, Wolfgang Turnhofer, Harald Trausner, Gerald Stadlbauer, Wolfram Weinzinger, Wolfgang Wiesmayer, Christian Wintersteiger und Heribert Zeller die Rhinos aufzubauen. Damit das auch klappt wurden die tapferen Linzer 1983 eingeladen im Dress der Ramblocks ihr erstes Spiel zu absolvieren. Das Spiel gegen die Salzburg Lions wird gewonnen und einer der glorreichen zehn, Christian Horner, ist mit drei Touchdowns der Spieler des Tages. Er wird der Superstar des neuen Linzer Teams werden. Am 17. März 1984 folgt dann das erste Spiel als Linz Rhinos. Gegner an diesem historischen Tag waren natürlich die Ramblocks die das Spiel zwar mit 14:0 gewinnen konnten aber feststellen mussten, dass es einen starken neuen Herausforderer gibt.  

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Die ersten Gehversuche waren sehr vielversprechend und als man 1984 an der Zweiten Liga teilnahm waren es gut 30 aktive Spieler, was damals ein unglaublich großer Kader war. Die schwarz-gelben waren gut aufgestellt und von Beginn an Konkurrenzfähig. Die Zweite Liga besteht zu diesem Zeitpunkt aus Vikings, Jets, Panthers und den Rhinos. Das erste Bewerbsspiel gegen die Vienna Vikings wird mit 34:0 gewonnen. Im Zuge der Meisterschaft in der zweiten Liga scheitert man erst im entscheidenden Spiel an den Vikings. Nachdem 1985 keine Liga gespielt wurde, war man ab 1986 in der ersten Liga mit dabei und sollte es wieder ins Halbfinale schaffen. Bei den Vikings war mit einer 13:16 Niederlage Endstation und es reichte nicht für das Endspiel. Inzwischen hatten sich viele neue Teams gegründet. Klosterneuburg, Schwarzenau, Feldkirch, Klagenfurt, Fischamend; überall tauchten nun neue Teams auf der Bildfläche auf. 1987 ist das, bis dato beste Jahr für die Nashörner, die es erneut bis ins Halbfinale schaffen. Dort unterliegt man dem späteren Staatsmeister aus Graz mit 7:33. Es folgt eine schwere Saison ohne Sieg und nachdem man 1988 am letzten Platz reüssiert hatte, nahm man 1989 nicht am Ligabetrieb teil. Die Zeit als die fünf Pionierteams allein auf weiter Flur operieren konnten war vorbei und es wurde laut über den erneuten Abstieg in die zweite Liga nachgedacht. Und so kam es dann auch. Ab 1990 spielte man wieder zweitklassig.

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Für die Rhinos wurde es zusehends schwieriger in der zweiten Liga mitzuhalten und man fand sich auch immer öfter auf der Verliererseite wenn es gegen die Neulinge ging. Das Team bestand immer noch aus denselben Jungs die sich am Anfang gefunden hatten. Jugendfootball gab es damals noch nicht und so gab es nur wenig Zulauf, die Reihen wurden immer weiter gelichtet. 1991 gab es trotz anhaltender Personalsorgen die nächste Playoff Teilnahme für das Linzer Traditionsteam und auch die erste Finalteilnahme. Eine 12:14 Niederlage bei den Vienna Ducks beendete die Aufstiegs Hoffnungen der Linzer, markierte aber trotzdem einen großen sportlichen Erfolg. Es folgte ein Jahr ohne Sieg und so musste man sich neu orientieren.

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1993 wurden zwei Amerikaner verpflichtet und man machte sich auf den Weg zurück in die Bundesliga. Die Saison lief gut und man fand sich im Finale gegen die Klosterneuburg Mercenaries wieder. Das wurde dann aber völlig überraschend mit 17:28 verloren und so blieb der Traum vom Aufstieg genau das, ein Traum. Die dominante Saison hatte ob der beiden Legionäre zu viel gekostet und so war man gezwungen das Konzept mit US Spielern zu überdenken.

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Die Zeit der Amerikaner war in Linz schnell wieder vorbei und man musste einsehen, dass das Orange Nashorn niemandem mehr Angst macht und man sich, trotz großer Pläne, immer mehr nach unten orientieren musste. Bis 1995 kämpfte man im Mittelfeld der zweiten Liga und musste zuschauen wie immer mehr Neulinge sportlich vorbeizogen. 1994 und 1995 konnte man im Zuge der zweiten Liga den heutigen Serienmeister und mehrfachen Eurobowl Champion, die Raiders besiegen. Es waren die letzten Highlights eines alternden Teams. Der harte Kern der Mannschaft war in die Jahre gekommen und hatte die Zeichen der Zeit übersehen. Die Raubeinige Art mit der damals gespielt wurde hatte Wirkung gezeigt. Diese Spielergeneration hatte ihren Dienst getan.

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Eine Frischzellenkur war dringend nötig und im Zuge dieser Reform sollte auch der Name der Rhinos geopfert werden. Man ersann die Analogie, aus den Rhinos die Linz Steelers zu machen, was in der Stahlstadt durchaus Sinn zu machen schien. Im Herbst 1995 und nach 13 gemeinsamen Jahren waren die Linz Rhinos offiziell Geschichte. Kurioserweise wurden auch die Farben geändert. Sah man zunächst genauso aus wie der Namensgeber aus Pittsburgh, wurde im Zuge der Reform das gelb gestrichen. Außer der Außendarstellung blieb aber alles beim Alten.

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Das Team konnte nie wieder an die glorreichen Zeiten anschließen und war schließlich kaum mehr überlebensfähig. 2004 spielte man immer noch in der zweiten Liga wo sich auch der Lokalrivale aus Leonding befand. Es kam damals zum einzigen Linzer Derby der Footballgeschichte. Im Jahr darauf fusionierten die beiden Organisationen und waren ab 2005 als Steelsharks unterwegs. Das neuformierte Team wurde nach Traun verlegt und war seit damals sehr erfolgreich. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ganz verschwunden ist die alte Garde aber nicht, denn es wurde ein Rhinos Veteran Club ins Leben gerufen. Die Männer die vor 25 Jahren zuletzt das Schwarz Gelb der Rhinos trugen kommen noch heute zu den Spielen der Trauner oder sind bei anderen Gelegenheiten wie der Austrian Bowl anzutreffen. Die 13 gemeinsamen Jahre haben die Männer zusammengeschweißt und wenn auch nicht mehr alle unter uns weilen sind die Bande der Verbliebenen nie gerissen. Ein gutes Beispiel wie Football die Menschen verbindet und Freundschaften für die Ewigkeit formt.

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Die einzige Verbindung die wir neben dem Namen mit den Linzern haben ist Defense Koordinator Didi Almbauer. Er hat in den 80´ern so manche Schlacht gegen die Nashörner geschlagen und ist einer der wenigen noch aktiven der sich an das Linzer Gründerteam persönlich erinnern kann.

Wir haben ein wenig in unseren Archiven gestöbert und ein paar Fotos von damals aufgetrieben. Wir sind so frech und veröffentlichen diese ohne den Urheber zu kennen…….ist einfach nicht mehr herauszufinden.

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Fotos: Herkunft und Fotograph unbekannt

 

 

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